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Bahrenhof – vor 150 Jahren:
ein ehemaliges im Jahre 1746 parcelirtes Vorwerk, 1 Meile südöstlich von Segeberg, Amt Reinfeld, Kirchspiel Segeberg. Jetzt gehören zu Bahrenhof 11 zerstreut liegende Erbpachtstellen, von denen die größte, die Stammparcele Bahrenhof, ein Areal von 195 Tonnen (à 320 Quadratruthen) hat. 4 Stellen heißen: Vogelfang, Fuhlenpött, Schwarzensöhlen und Hohenlucht, eine Hegereuterstelle heißt Mönchteich (s. Mönchteich). Hier ist eine Königliche Holzvogtsstelle (16 Tonnen 7 1/2 Scheffel). Drei der größten Stellen haben ansehnlich Gebäude und eine dieser Stellen hat die rannteweinbrennerei-Gerechtigkeit, welche aber nicht benutzt wird. – Schule (30 Kinder). – Volkszahl: 211. – Areal: 718 Steuertonnen. Der Boden ist von guter Art. Einzelne Koppeln und Wiesen heißen: Mühlenkamp, Heinkenrade, Hanhören und Deefhorstwiese.


Quellen:
“Topographie des Herzogthums Schleswig” von Johannes von Schröder, zweite, neu bearbeitete Auflage, Oldenburg/Holst. 1854. Kürzel: [S-B: I. -SL]

“Topographie der Herzogthümer Holstein und Lauenburg, des Fürstenthums Lübeck und des Gebiets der freien und Hanse-Städte Hamburg und Lübeck” von Johannes von Schröder und Hermann Biernatzki, zweite neu bearbeitete, durch die Topographie von Lauenburg vermehrte Auflage, 2. Bde., Oldenburg/Holst. 1855/56. Kürzel: [S-B: II.-Holst.]